Software
Wenn man die einzelnen Bestandteile eines Computersystems beschreiben will, so sind einige grundsätzliche Unterscheidungen und Kategorisierungen notwenig. Eine der gängigsten und sinnvollsten Unterscheidungen ist die zwischen sogenannter Hardware und Software. Während man unter der Hardware (dt. “harte Ware”) alle physischen Bestandteile eines Computers wie Bildschirm, Tastatur, Maus oder sämliche Datenträger zusammenfasst, also alles, was sich direkt anfassen lässt, ordnet man dem Sammelbegriff der Software (dt. “weiche Ware”) alle ausführbaren Programme und Daten zu, die auf dem Rechner gespeichert sind und diesen überhaupt erst zu einem benutzbaren System machen.
Die Ursprünge
Der Begriff selbst wurde ziemlich sicher erstmals in dieser Bedeutung von dem amerikanischen Statistiker John W. Tukey bereits in den 50er Jahren des 20. Jahrhunderts verwendet. Die Daten, die man als Software bezeichnt, sind in digitaler Form auf dem recher oder einem Datenträger gespeichert. Zusammen fasst man darunter ganz unterschiedliches: das Basic Input Output System (kurz: BIOS) zum Beispiel, mit dem der Computer direkt nach dem Einschalten überhaupt erst “belebt” wird, aber auch das eigentliche Betriebssystem, mit dem man die vielen Funktionen des PCs erst durchführen kann. Dazu kommen Textverarbeitungs- und Bildbearbeitungsprogramme sowie Internetbrowser und letztlich auch so etwas einfaches wie Dateiordner und die einzelnen Text-, Bild- und Audiodateien. Landläufig vergleicht man Computer immer noch gerne mit dem menschlichen Gehirn. Auch wenn dieser Vergleich ein wenig hinkt - die einzelnen Bereiche des ZNS und die unzähligen Nervenzellen entsprechen in diesem Bild der Hardware, die einzelnen Gedankenkonzepte und Vorstellungen eines Menschen dagegen der Software.
Unterschied zur Hardware
Einer der Hauptunterschiede zur Hardware besteht darin, dass Software an sich nicht durch Gebrauch oder Alterung verschließt. Da die Softwareentwicklung jedoch eine sehr dynamische Wissenschaft ist, ist veraltete Software jedoch ziemlich schnell nicht mehr aktuell. Allerdings sind (gerade im Zeitalter des Internet) ausreichend Aktualisierungs- und Erweiterungsmöglichkeiten gegeben. Ihre industrielle Vervielfältigung auf Datenträger ist in den meisten Fällen kein besonders komplexes und kostspieliges Unterfangen.